Die Moppedwerkstatt

DatenschutzerklärungDatenschutzerklärung

Posted by Martin Sat, May 12, 2018 14:04:32

Datenschutzerklärung

Datenschutz
Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.
Die Nutzung unserer Website ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder E-Mail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Cookies
Die Internetseiten verwenden teilweise so genannte Cookies. Cookies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren. Cookies dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert. Die meisten der von uns verwendeten Cookies sind so genannte „Session-Cookies“. Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Andere Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Diese Cookies ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren.
Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

Server-Log-Files
Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log Files, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:
Browsertyp und Browserversion
verwendetes Betriebssystem
Referrer URL Hostname des zugreifenden Rechners
Uhrzeit der Serveranfrage
Diese Daten sind nicht bestimmten Personen zuordenbar. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Wir behalten uns vor, diese Daten nachträglich zu prüfen, wenn uns konkrete Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Nutzung bekannt werden.

Kontaktformular
Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Newsletterdaten
Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben sie nicht an Dritte weiter. Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den "Austragen"-Link im Newsletter.

Recht auf Auskunft, Löschung, Sperrung
Sie haben jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.

Widerspruch
Werbe-Mails Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.


Quelle: https://www.e-recht24.de

"lustige" IdeenMoppedwerkstatt

Posted by Martin Mon, January 22, 2018 17:22:47

Heute Abend gehe ich mal essen. Vielleicht einfach gutbürgerlich, ich hätte mal wieder total Lust auf Schweinebraten und Knödel. Das Fleisch bringe ich natürlich mit und drücke es dem Restaurantbesitzer gleich in die Hand. Habe ich nämlich die Tage im Internet bestellt. War auch nicht billiger als im Restaurant, aber das war mir egal weil es so schön bequem war. Das Bier zum Essen braucht er auch nicht selber zapfen, er soll mir ein nur Glas geben. Bier habe ich nämlich auch dabei, ich bin ja nicht blöd! Und wenn das Fleisch oder das Bier dann doch nicht so doll waren soll er sich doch damit herumärgern, ich habe es ja schließlich schon besorgt.

Klingt abgedreht? Ja, ist aber das tägliche Szenario in der Werkstatt. Nicht nur bei mir, es geht eigentlich allen so.

Man fragt sich schon, was in manchen Menschen so vorgeht. Ich mache das hier ja nicht (nur) um mich selbst zu verwirklichen. Und nur von der Arbeitszeit kann man mit einer Werkstatt nun mal nicht überleben.

Ich will ja jetzt gar nicht auf die Schiene „kauft nix bei Amazon“. Mache ich selber oft genug, immerhin verbunden mit einer Spende an einen Verein meiner Wahl. Das geht übrigens ganz einfach über smile.amazon, aber das nur am Rande.

Aber es wäre doch schön, wenn wir alle öfter mal darüber nachdenken würden von was die Werkstatt, die Bücherhandlung, der Restaurantbesitzer… kurz alle, die eine Kombination von Dienstleistung plus Ware anbieten leben sollen. Und wie wir das an deren Stelle sehen würden. Und ob wir nicht das, was wir (vermeintlich) an der einen oder anderen Stelle mehr ausgeben woanders mehrfach zurück bekommen, weil zum Beispiel der Restaurantbesitzer eher mal bereit ist den Nachtisch nicht zu berechnen, die Buchhändlerin den goldenen Lesetipp hat oder der Meister in der Werkstatt nicht jede Viertelstunde berechnet, einfach weil wir alle nett zueinander sind und ein ganz klein wenig weiter denken als bis zur Nasenspitze.

Zum Glück gibt es auch eine ganze Menge andere, sehr oft höre ich nur: „Ich brauche dies, das und jenes. Mach mal bitte.“ Ohne jede Nachfrage nach dem Preis, was natürlich auch gewagt sein kann - außer in der Moppedwerkstatt natürlich :-)

Eigentlich wollte ich noch mehr schreiben heute. Aber bei dem Dauerregen draußen fallen mir irgendwie nur Depri-Themen ein, und ich will nicht das Ihr denkt ich sei negativ :-)

Außerdem will ich pünktlich Feierabend machen. Die beste aller Frauen kocht nämlich heute, ich muss also gar nicht essen gehen ;-)

Vielleicht verrate ich beim nächsten mal ob es wirklich Schweinebraten gegeben hat.

Bis dahin...







Vorsätze und soMoppedwerkstatt

Posted by Martin Sun, December 24, 2017 12:53:03

Jetzt ist ja schon wieder Weihnachten bzw Sylvester, traditionell die Zeit um gute Vorsätze für das kommende Jahr oder gleich die gesamte persönliche Zukunft zu fassen. Da will ich natürlich nicht außen vor bleiben :-)

Das ganze Jahr über komme ich ja kaum dazu mir Gedanken zu machen wie ich manche Dinge – vor allem in der Werkstatt – ändern kann. Ich sehe immer nur, das ich fast in Arbeit ersticke, die Umsätze steigen, die Erträge aber nicht.

Jetzt könnte man ja sagen, solange ich an meiner Spaß habe ist alles gut. Ist es aber nicht, und ich habe eine Weile gebraucht um zu erkennen warum nicht. Ich habe vor ein paar Monaten über Facebook einen Schrauber kennengelernt, der komplett in seiner Arbeit aufzugehen scheint. Der schickt mir gerne mal Abends noch Bilder von dem, was er gerade schraubt. Auch mal so Dinger, bei denen ich froh bin das sie bei ihm stehen und nicht bei mir…

So wie der war ich auch mal, vor ein paar Jahren.

Ich habe überlegt, was dazwischen passiert ist und kam dann drauf: der ist angestellt. Ihm kann das egal sein, ob er nun eine Stunde mehr oder weniger ertragreich arbeitet. Bei mir muss jede Minute eigentlich Kohle bringen. Wenn man das im Hinterkopf hat (haben muss) bleibt der Spaß an vielen Dingen schnell auf der Strecke. Mal eine Stunde in irgendwas investieren das dann nicht bezahlt wird geht schlicht nicht mehr, wenn der komplette Ertrag einer Werkstatt von einer Person alleine erwirtschaftet werden muss. Auch deshalb stehe ich so auf die Tage, wenn meine Aushilfe da ist. Da kann ich einfach mal ein paar Minuten mehr meditativ Dichtung kratzen als sonst, weil er in der Zeit Dinge weiter macht die Strom, Miete, Müllabfuhr… finanzieren.

Kurz gesagt, der Spaß bleibt schnell auf der Strecke, wenn man davon leben muss was man tut.

Ein anderer Facebook-Freund hat neulich den Anstoß gegeben endlich mal einen Punkt umzusetzen, den ich schon lange vor mir her trage: ich mache in Zukunft nichts mehr, was ich nicht abrechnen kann.

Damit meine ich jetzt nicht so Serviceleistungen wie mal eben eine Kette spannen wenn ein Kunde auf den Hof kommt, einen Schluck Öl nachfüllen zwischendurch oder „Kannst Du mal eben hören, da ist so ein Geräusch“ oder so was. Sondern solche Dinge wie „Mei 50erle lauft nemme recht, ´s ko aber net viel sein“. Das bedeutet nämlich eigentlich IMMER, das ich ewig mit der Fehlersuche zubringe, am Ende irgendwas bei acht Stunden abrechnen müsste (plus Teile natürlich), alles über drei Stunden aber schon ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Das sage ich dann dem Kunden, der schluckt und meint in neun von zehn Fällen „Dann hole ich das Ding wieder ab“. Das dauert dann gerne mal Wochen….

Deshalb ab 2018: Keine Fehlersuche mehr bei 50er Rollern, das rechnet sich nicht. Und nein, das rechnet sich auch nicht bei nicht-China-Fahrzeugen, da ist das nämlich kein Stück besser.

Ich hatte neulich ein längeres Gespräch mit einer Anwältin, die glaube ich ähnlich gestrickt ist wie ich. Wir kamen zu dem Schluss das sich „soziale Ader“ und „wirtschaftlichen Ertrag erzielen“ nur sehr schwer vereinbaren lassen.

Ich versuche das weiterhin, nur das der soziale Zweck in Zukunft öfter mal ich selber bin :-)

Aber insgesamt bin ich zuversichtlich, das ich auch in 2018 bei der Arbeit in der Moppedwerkstatt deutlich mehr Spaß habe als Ärger. Das mit dem „nicht mehr ärgern“ klappt ja mit zunehmenden Alter immer besser, wenn ich dann in ein paar wenigen Jahren in Rente gehe verlasse ich die Werkstatt sicher als glücklicher Mensch :-)

Ich wünsche Euch allen ein frohes Fest und einen guten Start in das Jahr 2018. Vor allem: bleibt gesund!



Gedanken auf dem Weg zur ArbeitMoppedwerkstatt

Posted by Martin Wed, December 06, 2017 10:49:36

Immer wenn man denkt man hätte schon alles gesehen kommt noch eine Überraschung. Ich nehme morgens auf dem Weg in die Werkstatt in der Regel die „schöne“ Strecke am Neckar entlang. Da kann ich prima vor mich hinträumen, außer auf den kurzen Abschnitten in Hessigheim und vor allem Mundelsheim (Mundelsheim ist ganz offenbar führerscheinfreie Zone. Im Schnitt zweimal die Woche kommt aus irgendeiner Seitenstraße jemand raus und fährt stumpf auf die Vorfahrtstraße, völlig egal wie die Verkehrssituation da gerade ist). Die Alternativstrecke ist zwar ein wenig kürzer, aber dafür auch sehr viel verkehrsreicher und deshalb spare ich mir das meistens.

Jedenfalls, heute früh rolle ich entspannt die ziemlich abschüssige Straße nach Besigheim rein als die Ampel auf rot springt. Und neben mir macht auf dem Radweg (!) ein Radfahrer eine Vollbremsung weil auch seine Ampel rot wird. Und das obwohl in der Querstraße noch nicht einmal ein Auto zu sehen ist. Und dann bleibt der Radfahrer auch noch tatsächlich stehen bis seine Ampel wieder auf grün springt.

Bis heute früh war ich sicher, so ein Szenario kommt nur in Propagandafilmen des ADFC vor, weil Radfahrer normalerweise Ampeln nach meiner Erfahrung gar nicht registrieren. Oder bestenfalls als buntes Beiwerk im Straßenverkehr…

Ich habe mich dann gefragt wie ich wohl reagiert hätte als Radfahrer. So alle paar Jahre nutze ich nämlich auch das Fahrrad, und ja: das ist zu selten. Mir fiel dann auf, das ich mich gar nicht erinnern kann mit dem Rad schon jemals (seit ich vor ein paar Jahre wieder eines gekauft habe) in die Situation „rote Ampel“ gekommen zu sein.

Weil Ampeln ja nicht verschwinden sobald ich auf dem Fahrrad sitze habe ich dann folgende Theorie entwickelt: Selektive Wahrnehmung hängt von der aktuellen Situation ab.

So wie zum Beispiel Männer beim Blick in den Kühlschrank die Butter nicht sehen (gut, die gehört da auch nicht rein, aber das ist ein anderes Thema) obwohl sie da ist. Ich selbst habe schon in den Kühlschrank fassen müssen weil ich zwar wusste das die Butter da drin ist, sie aber nicht gesehen habe. Schwarzes Butterloch, sozusagen.

Die Theorie hat noch ein paar Lücken, so erklärt sie zum Beispiel nicht wieso einige wenige Verkehrsteilnehmer entgegen der allgemeinen Tendenz auch beim praktischen Gebrauch ihres Fahrzeuges nicht vergessen wo der Blinker ist. Oder warum ich manchmal sehe wenn meine Fau beim Friseur war, manchmal aber auch nicht. Selbe Situation, selbe Frau, andere Reaktion.

Ich glaube ich werde die bevorstehende ruhige Zeit nutzen um diesem Phänomen mal auf den Grund zu gehen….





Er lebt noch....Moppedwerkstatt

Posted by Martin Mon, November 20, 2017 11:20:34

Liebe Freunde der Moppedwerkstatt,

nach laaaaaanger Zeit mal wieder ein Beitrag im Blog.

Alles gut bei Euch?

Der Sommer war einigermaßen anstrengend und hat sehr viel Arbeit mit sich gebracht, da bleiben so Dinge wie der Blog einfach mal liegen. Im nächsten Schritt muss ich mal dafür sorgen, das die viele Arbeit sich auch endlich auf dem Konto niederschlägt ;-)

Hier ist in der Zeit seit dem letzten Eintrag natürlich das ein oder andere passiert, z.B. habe ich mein Ölsortiment von „alles mögliche“ auf die Produkte von Liqui Moly umgestellt (bzw bin noch dabei).

Ich habe ein paar Arbeitsabläufe geändert, mit dem Ergebnis das ich die Telefon- und Öffnungszeiten generell auf Nachmittags gelegt habe und nun in Ruhe morgens schaffen kann.

Kleinigkeiten sind auch neu, alle Post geht jetzt auf Recyclingpapier raus. Ich habe nämlich gelesen, das für herkömmliches Papier die 2,5-fache Menge an Wasser und Energie in der Herstellung anfällt. Und so ein ganz klein wenig Nachhaltigkeit kann man ja ruhig mal anstreben.

Die größte Änderung ist aber, das ich endlich jemand gefunden habe der (zumindest über den Winter) einmal die Woche hier in der Werkstatt aufschlägt und mich unterstützt. Auf diese Weise werde ich hoffentlich die ganzen Langzeitprojekte und Aktionen, bei denen ein 50-Kilo-Motor raus muss, im Frühjahr erledigt haben und kann dann durch die Werkstatt laufen ohne ständig denken zu müssen „Au weia, DAS liegt ja auch noch an“.

Interessant, was man bei der Anmeldung einer Aushilfskraft alles bedenken muss. Ich habe das vorsichtshalber in professionelle Hände gelegt….

Slobo – Ihr erinnert Euch, mein neuer vierbeiniger Mitarbeiter aus dem Tierheim- macht sich auch super. Manchmal hat er allerdings so Anwandlungen das er „seine“ Werkstatt verteidigen will. Kriegen wir auch noch hin.

Das Telefonproblem habe ich noch immer nicht ganz im Griff. Bisher war es ja so, das mein Internet funktioniert hat, dass Telefon aber gerne ohne weitere Meldung mal nicht. Ist doof, wenn ich hier gar nicht erreichbar bin. Seit neuestem fällt auch gerne der Internetzugriff aus. Ich habe den Router mal neu aufgesetzt, wenn es jetzt nicht besser wird muss wohl ein neuer her. Der alte ist ja schon älter als zwei Jahre, und wie sangen schon die Toten Hosen: Nichts ist für die Ewigkeit.

Soweit mal für heute. Ich versuche mich in Zukunft wieder weniger rar zu machen, mal sehen wie es klappt.

Bis dahin….





ZwischendurchMoppedwerkstatt

Posted by Martin Mon, July 10, 2017 10:06:25

Nicht das Ihr den Eindruck gewinnt, der Blog der Moppedwerkstatt existiert nicht mehr…

es ist nur ganz einfach so, das ich nicht dazu komme mal ein paar Zeilen zu den aktuellen Geschehnissen rund um die Werkstatt in die Tastatur zu klimpern.

Dabei bewegt mich im Moment so einiges.

Fehlende Wertschätzung des Handwerkes (nicht in meinem speziellen Fall, sondern ganz generell), nicht vorhandene Lobbyarbeit der Motorradindustrie bei der Politik, Preisgestaltung in allen Bereichen des Lebens, Erlebnisse von Unterwegs mit Autofahrern, Motorradfahrern und „Bikern“, alternative Lebensentwürfe, alternative Mobilitätsmöglichkeiten… das sind nur ein paar Themen.

Das fällt mir gerne mal auf dem Weg zur Arbeit morgens ein, aber da kann ich eben nicht tippen. Bis ich dann am Schreibtisch sitze ist die Idee wieder weg. Meistens, weil mich hier jeden Tag ein Haufen Arbeit erwartet, oft verbunden mit Überraschungen. Und irgendwie geht die Arbeit hier dann doch noch vor ;-)

Aber in den ersten drei Augustwochen mache ich Betriebsferien, und der feste Plan ist bestenfalls zum Briefkasten leeren her zu kommen. Mal sehen ob es klappt…

Also, liebe Freunde der Moppedwerkstatt: bleibt mir gewogen (auch wenn es manchmal schwer fällt) und habt Geduld. Demnächst kommt wieder mehr von mir… ganz sicher :-)



SichtweisenMoppedwerkstatt

Posted by Martin Mon, May 08, 2017 18:38:43

Neulich habe ich in einem Facebook-Post darauf hingewiesen, das ich mit Arbeit zugeschüttet werde, nicht mehr hinterher komme und deshalb bis mindestens Christi Himmelfahrt einen Terminstopp habe. Das ich also erst danach überhaupt wieder anfange Termine zu vergeben, weil ich dann (hoffentlich) absehen kann wie ich es zeitlich hin bekomme.

Darauf gab es verschiedene Reaktionen: mehr oder weniger konstruktive Hinweise darauf, das ich Hilfe brauche (wusste ich irgendwie schon…) und wie ich das anstellen könnte.

Und auch einen Hinweis, auf den ich hier eingehen möchte. Da schrieb nämlich Stephan Madener: „Luxusproblem! Dennoch kann dauerhaftes Kundenabweisen irgendwann problematisch werden.“

Jetzt ist Stephan Maderner nicht irgendwer, sondern der Chefredakteur der Zeitschrift „Bike und Business“. Abgesehen davon das es mich ehrt zu wissen, dass er sich die Zeit nimmt auf der Facebookseite einer Ein-Mann-Kapelle wie der Moppedwerkstatt mit zu lesen und sogar zu kommentieren: hier offenbaren sich völlig verschiedene Sichtweisen auf das Verhältnis zum Thema „Mit/am Motorrad seinen Lebensunterhalt bestreiten“.

Ich habe die Bike und Business abonniert, finde mich aber eigentlich nie in irgendeinem Artikel oder einer Sichtweise wieder. Das fängt schon damit an, das Händler durch die Bank nicht „Händler“ genannt werden, sondern „Dealer“. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit Anglizismen, aber Dealer finde ich (vorsichtig gesagt) unglücklich, weil negativ konnotiert.

Der Schwerpunkt auf Business zieht sich durch das ganze Heft. Nicht meine Welt. Aber - Gott sei Dank – jeder so wie er mag. Die Zeitschrift funktioniert, also machen die Damen und Herren da wohl nicht viel falsch.

Abgesehen davon: hätten alle Menschen die gleiche Sichtweise und den gleichen Geschmack würden (ganz profan jetzt mal) entweder alle Frauen auf mich stehen, oder keine. Beides wäre sicher nicht lustig :-)

Natürlich bin ich nicht die Caritas, will und muss von dem leben was ich in der Werkstatt tue und weiß daher, das die betriebswirtschaftliche Seite eines jeden Unternehmens immens wichtig ist.
Trotzdem: die rein betriebswirtschaftliche Betrachtung der Aussage „Ich vergebe im Moment keine Termine“ greift deutlich zu kurz. Erstens weise ich die Kunden ja nicht ab. Ich sage lediglich, das ich *im Moment* keine Termine vergebe. Zweitens tue ich das nicht, damit ich Zeit gewinne in der Hängematte zu liegen und Longdrinks zu schlürfen, sondern weil ich einfach die Arbeit nicht bewältigen kann. Kunden sammeln um jeden Preis geht nämlich todsicher nach hinten los: ich kann die berechtigten Ansprüche der Kunden irgendwann nicht mehr erfüllen, und ich kann meine eigenen Ansprüche an meine Arbeit und daran, wie ich die Moppedwerkstatt führe, ebensowenig erfüllen. Am Ende sind alle Seiten unzufrieden: lose-lose, wie heute so schön heißt. Bei den ganzen tollen Tipps zur erfolgreichen Betriebsführung, mit denen man so bombardiert wird sobald man ein Gewerbe betreibt, fällt mir oft auf das eines total vergessen wird: das A und O für einen Erfolg sind zufriedene Kunden. Alles andere resultiert daraus: der Laden läuft, die Kasse stimmt, man ist mit sich zufrieden, es macht Spaß, die Kunden merken das da jemand mit Begeisterung und Herzblut bei der Sache ist und sind zufrieden. Ein Kreislauf.

Und ganz ehrlich: ich betrachte es auch als Auszeichnung, das die Kunden mir die Bude einrennen, obwohl natürlich auch bei mir nicht immer alles klappt.

Von daher sehe ich einen Terminstopp eher postitiv, nicht zuletzt auch als Instrument zur Qualitätssicherung.

Oder sehe ich das falsch? Lasst mir gerne einen Kommentar da :-)



OstergrußMoppedwerkstatt

Posted by Martin Sun, April 16, 2017 12:06:46

Oh, schon wieder Ostern. Wenn früher meine Eltern davon erzählt haben, das im Alter die Zeit immer schneller vergeht, dann habe ich (natürlich nur innerlich, gute Erziehung und so) gelacht. Heute lache ich da nicht mehr. Ich weiß, das sie Recht haben.

Ostern ist regelmäßig auch der Zeitpunkt im Jahr, an dem ich Motorräder weder sehen noch hören will. Schon gar nicht an ihnen arbeiten oder über sie auch nur reden. Dieses Jahr war es besonders anstrengend: 06:00 Uhr geht der Wecker, aufstehen, Werkstatt, zwischen 22:00 und 23:00 Uhr Feierabend, direkt ins Bett, aufwachen, Werkstatt, same procedure again. So hat die Woche vor Ostern ausgesehen, und irgendwann reicht es auch mal. Das es dann zu unvorhergesehen Ereignissen kommt wie: ein Fahrzeug das eigentlich nur für den TÜV da war läuft plötzlich nicht mehr, ein anderes Fahrzeug macht plötzlich Faxen die unerklärlich sind, macht es nicht besser. Selbst wenn man da nur jeweils eine Stunde braucht (im Fall des Rollers, der plötzlich nicht mehr lief, war es deutlich mehr), ist das Zeit die für alles andere fehlt.
Die positiven Erkenntnisse der Woche sind aber erstens: meine Frau liebt mich auch wenn ich mich nicht kümmern kann, und ich habe ganz eventuell jemand gefunden, der hin und wieder zum Schrauben kommt. Mal sehen ob das was wird. Weil ich ganz gegen meine Vorsätze jemanden selber in der Werkstatt schrauben lassen musste (das Mopped musste wieder raus und ich hatte beim besten Willen keine Zeit) konnte ich sehen, das der Mensch weiß wo er wie anfassen muss, damit es klappt. Wir reden noch mal :-)

Ansonsten will ich zum Thema Mopped im Moment nix sehen und hören. Das ist auch der Grund, warum wir jetzt einfach den Camping-Twingo packen und noch zwei Tage Twingo-Camping machen. Slobo wird zum ersten mal dabei sein. Aber nachdem er das Zelten Anfang des Monats super mitgemacht hat sind wir guter Dinge.

Ach ja, weil ich öfter gefragt werde, was Slobo eigentlich für eine Rasse sei, der sehe so nach Golden Retriever aus:
meine Antwort ist jetzt immer, das er ein Scottish Shortleg Retriever ist. Die wurden ursprünglich für die Jagd im schottischen Hochmoor gezüchtet. Und weil es da ja kaum Deckung durch Büsche und ähnliches gibt, brauchten die Jagdhunde dort kurze Beine, um nicht entdeckt zu werden :-)

Blog image

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest, passt auf Euch auf!